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Erklärvideos im B2B-Marketing – Schlüssel für mehr Sales und Abschlüsse?

24.09.2025 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Warum Videos im B2B-Kontext wirken

Im Unterschied zum B2C-Bereich geht es im B2B-Marketing nicht um schnelle Impulskäufe, sondern um langfristige Investitionen und komplexe Entscheidungsprozesse. Videos haben hier drei zentrale Vorteile:

  • Komplexität reduzieren: Ein Produktvideo erklärt in zwei Minuten, wofür eine 20-seitige Broschüre benötigt würde.
  • Vertrauen schaffen: Interviews mit Expert:innen, Kundencases oder Behind-the-Scenes-Inhalte geben Einblicke und stärken die Glaubwürdigkeit.
  • Conversion fördern: Laut Studien steigen die Abschlussraten, wenn Interessenten ein erklärendes oder testimonial-basiertes Video gesehen haben.

Formate, die im B2B besonders greifen

Erfolgreiche B2B-Videostrategien setzen auf Formate, die sowohl Informations- als auch Vertrauensaspekte bedienen:

  • Produkt- und Erklärvideos – visualisieren Nutzen und Einsatzmöglichkeiten.
  • Case Studies – Kunden berichten authentisch über Erfahrungen.
  • Webinare & On-Demand-Sessions – Positionierung als Thought Leader.
  • Short Clips für Social Media – prägnante Inhalte für Reichweite.

Herausforderungen und Stolpersteine

Doch Video ist kein Allheilmittel. Typische Herausforderungen im B2B-Umfeld sind:

  • Hohe Produktionskosten im Vergleich zu Text oder Grafik.
  • Längere Abstimmungsprozesse, da mehrere Stakeholder eingebunden sind.
  • Notwendigkeit eines klaren Distributionsplans – ohne Reichweite verpufft das Potenzial.
  • Messbarkeit: Es braucht KPIs, die über Views hinausgehen (z. B. Lead-Qualität, Pipeline-Einfluss).

„Erklärvideos sind im B2B keine Show, sondern Werkzeuge – ihr Wert hängt von klarer Zieldefinition und Integration in die Customer Journey ab.“

Best Practices für mehr Sales

Um Videos im B2B wirklich zu einem Hebel für Sales zu machen, empfehlen sich diese Ansätze:

  • Früh im Funnel ansetzen: Aufmerksamkeit mit prägnanten Teasern gewinnen.
  • Mittlerer Funnel: Fachliche Tiefe mit Whitepaper-Videos, Tutorials oder Demos bieten.
  • Late Funnel: Vertrauen mit Testimonials und Success Stories stärken.
  • Integration ins CRM: Videokonsum tracken und Leads qualifizieren.

Tipp: Kurz & prägnant schlägt oft lang & ausführlich – besonders für Entscheider:innen mit knapper Zeit.

Fazit

Videos sind kein Selbstzweck, aber ein mächtiges Werkzeug im B2B-Marketing. Sie helfen, komplexe Botschaften emotional und verständlich zu transportieren, stärken die Markenwahrnehmung und können direkt zu höheren Abschlussraten beitragen. Ob sie der „Schlüssel“ sind, hängt letztlich von Strategie, Integration und Konsistenz ab. Unternehmen, die Videos gezielt entlang der gesamten Customer Journey einsetzen, erhöhen nachweislich ihre Chancen auf mehr Sales und nachhaltige Kundenbeziehungen.

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Influencer Relations – Was Unternehmen wissen müssen

23.09.2025 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Influencer Marketing ist längst mehr als ein kurzlebiger Trend – es hat sich zu einem festen Bestandteil moderner Kommunikationsstrategien entwickelt. Doch während klassische Werbung zunehmend an Wirkung verliert, setzen immer mehr Unternehmen auf Influencer Relations: den langfristigen und strategischen Aufbau von Beziehungen zu Influencerinnen und Influencern. Was genau bedeutet das, worauf kommt es an – und wie gelingt der Einstieg? Dieser Artikel liefert die Antworten.

1. Was sind Influencer Relations?

Influencer Relations beschreiben den gezielten Aufbau und die Pflege von Beziehungen zwischen Unternehmen und Meinungsführer:innen in sozialen Medien – den sogenannten Influencer:innen. Im Unterschied zum kurzfristigen Kampagnenmarketing steht bei Influencer Relations der langfristige Dialog im Fokus. Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen, gemeinsame Werte zu schaffen und authentische Inhalte zu ermöglichen.

Der Begriff orientiert sich an klassischen Media Relations, bei denen es um den Austausch mit Journalist:innen geht – nur eben mit Fokus auf die digitalen Meinungsmacher:innen von heute.

2. Warum sind Influencer Relations wichtig?

Menschen vertrauen Empfehlungen von Menschen. Studien zeigen, dass Nutzer sozialen Medien und deren Akteur:innen oft mehr Glauben schenken als der klassischen Werbung. Besonders in der jungen Zielgruppe zwischen 16 und 35 Jahren sind Influencer:innen wichtige Impulsgeber für Konsum, Meinung und Lifestyle.

Während kurzfristige Influencer-Kampagnen oft als "Werbung" erkannt werden, ermöglichen echte Beziehungen zwischen Marken und Influencern eine glaubwürdigere und nachhaltigere Kommunikation. Authentizität ist dabei der Schlüssel.

3. Unterschied zu klassischem Influencer Marketing

Beim klassischen Influencer Marketing steht meist die einmalige Zusammenarbeit im Mittelpunkt – etwa für ein Produkt-Launch oder eine saisonale Kampagne. Influencer Relations hingegen setzen auf Kontinuität, Dialog und Partnerschaft.

Beispiel: Während ein Influencer im Marketing nur ein Produkt vorstellt, wird er in den Influencer Relations zum Markenbotschafter, der regelmäßig Inhalte zur Marke produziert, Feedback gibt und sogar in Produktentwicklungen eingebunden sein kann.

4. So gelingt der Einstieg in Influencer Relations

Wer Influencer Relations professionell aufbauen möchte, sollte strategisch vorgehen:

  • Zielgruppe definieren: Wen möchten Sie erreichen? Welche Kanäle und Formate nutzt diese Zielgruppe?
  • Influencer identifizieren: Achten Sie auf Reichweite, aber auch auf Werte, Tonalität, Community-Engagement und Authentizität.
  • Erste Kontaktaufnahme: Persönlich, respektvoll und individuell – keine Massenmails.
  • Langfristige Perspektive anbieten: Partnerschaft statt einmalige Bezahlung. Gegenseitiger Mehrwert ist entscheidend.
  • Transparenz wahren: Kennzeichnungspflicht beachten und klare Erwartungen kommunizieren.

5. Welche Influencer-Typen gibt es?

Nicht jeder Influencer ist gleich – hier eine grobe Einteilung nach Reichweite (wobei Zahlen je nach Branche variieren können):

  • Nano-Influencer (bis 5.000 Follower): Sehr authentisch, starkes Community-Engagement.
  • Mikro-Influencer (5.000–50.000): Gute Balance zwischen Reichweite und Nähe zur Zielgruppe.
  • Makro-Influencer (50.000–500.000): Hohe Reichweite, aber oft weniger persönliche Bindung zur Community.
  • Top-Influencer / Celebrities (ab 500.000): Große Strahlkraft, aber teuer und nicht immer glaubwürdig.

6. Dos and Don’ts im Umgang mit Influencer:innen

  • Do: Ehrliches Interesse an der Person und ihrer Arbeit zeigen.
  • Do: Raum für kreative Freiheit lassen – Influencer kennen ihre Community am besten.
  • Do: Kommunikation auf Augenhöhe führen – keine bloße „Bezahlbeziehung“.
  • Don’t: Reine Reichweite über alles stellen – Engagement und Authentizität sind wichtiger.
  • Don’t: Starre Vorgaben machen, die nicht zum Stil des Influencers passen.
  • Don’t: Einseitige Kommunikation – Influencer sind keine „Werbeflächen“.

7. Messbarkeit: Wie wird Erfolg gemessen?

Auch langfristige Influencer Relations müssen messbar bleiben. Mögliche KPIs sind:

  • Reichweite und Impressionen
  • Engagement-Rate (Likes, Kommentare, Shares)
  • Traffic auf der Website
  • Conversion-Rate (z. B. Käufe, Registrierungen)
  • Qualitatives Feedback (Stimmung, Markenimage)

Gerade bei langfristigen Kooperationen ist es sinnvoll, regelmäßig gemeinsam auf Ziele zu schauen und Anpassungen vorzunehmen.

8. Fazit: Beziehungen statt bloßer Reichweite

Influencer Relations sind mehr als bezahlte Beiträge – sie setzen auf echte Beziehungen, gegenseitiges Vertrauen und gemeinsame Werte. Wer sich darauf einlässt, kann starke Markenbotschafter gewinnen, die ihre Zielgruppe authentisch und langfristig ansprechen.

Gerade in Zeiten von Reizüberflutung und Werbemüdigkeit liegt hier eine große Chance: Menschen folgen Menschen – nicht Marken. Aber Marken können Teil echter Geschichten werden – wenn sie bereit sind, zuzuhören, zu investieren und zu vertrauen.

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Wie erstellt man einen Medienspiegel?

22.09.2025 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Ein Medienspiegel – auch Pressespiegel oder Clipping genannt – ist ein zentrales Instrument in der Öffentlichkeitsarbeit. Er dokumentiert, wie ein Unternehmen, ein Thema oder eine Marke in den Medien dargestellt wird. Ob für interne Auswertungen, Kundenberichte oder zur Erfolgskontrolle von PR-Kampagnen: Ein gut erstellter Medienspiegel schafft Überblick, Transparenz und eine solide Grundlage für strategische Entscheidungen. Doch wie geht man dabei systematisch vor? In diesem Artikel zeigen wir Schritt für Schritt, wie man einen professionellen Medienspiegel erstellt.

1. Was ist ein Medienspiegel?

Ein Medienspiegel ist eine Sammlung von Presseartikeln, Online-Beiträgen, Radio-/TV-Erwähnungen oder Social-Media-Posts, in denen ein bestimmtes Thema oder Unternehmen erwähnt wird. Ziel ist es, die Medienresonanz sichtbar und nachvollziehbar zu machen. Der Medienspiegel zeigt auf, wo, wann, wie und in welchem Ton über ein Thema berichtet wurde.

2. Warum ist ein Medienspiegel wichtig?

  • Erfolgskontrolle: Wurde eine PR-Kampagne wahrgenommen?
  • Reputationsanalyse: Wird die Marke positiv oder kritisch dargestellt?
  • Monitoring der Medienlandschaft: Welche Themen greifen Medien aktuell auf?
  • Reporting an Stakeholder: Übersicht für Geschäftsführung, Kund:innen oder Partner.
  • Langfristige Dokumentation: Aufbau eines Medienarchivs.

3. Welche Quellen werden berücksichtigt?

Ein moderner Medienspiegel berücksichtigt mehrere Medientypen:

  • Printmedien: Zeitungen, Magazine, Fachzeitschriften
  • Online-Medien: Nachrichtenportale, Blogs, Foren
  • TV- und Radiosender: Erwähnungen in Nachrichten oder Sendungen
  • Social Media: Twitter/X, LinkedIn, Instagram, Facebook etc.
  • Newsletter oder Podcasts: Besonders relevant bei B2B-Themen

Je nach Zielgruppe und Thema kann der Fokus unterschiedlich gesetzt werden – z. B. rein auf Online-Medien oder inklusive Social Listening.

4. So erstellt man einen Medienspiegel – Schritt für Schritt

1. Zielsetzung klären

Was soll der Medienspiegel leisten? Soll er den Erfolg einer bestimmten Kampagne dokumentieren, eine Jahresübersicht bieten oder bestimmte Themen (z. B. Nachhaltigkeit) verfolgen? Die Zielsetzung beeinflusst Auswahl und Aufbau.

2. Beobachtungszeitraum festlegen

Der Zeitraum kann tagesaktuell, wöchentlich, monatlich oder anlassbezogen (z. B. nach Events) gewählt werden.

3. Monitoring durchführen

Medienbeobachtung erfolgt entweder manuell (z. B. Google Alerts, eigene Recherchen) oder automatisiert über Monitoring-Tools wie pressrelations, Meltwater, Cision, Brandwatch oder Talkwalker. Wichtig: Relevante Keywords, Markennamen oder Themen korrekt hinterlegen.

4. Beiträge sammeln & auswerten

Alle relevanten Beiträge werden in einem Dokument gesammelt – inkl. Quelle, Datum, Autor (sofern bekannt), Link/Scan und ggf. einem Screenshot oder PDF. Zusätzlich sollte eine Bewertung erfolgen:

  • Tonalität: Positiv, neutral, negativ?
  • Relevanz: Reichweite, Platzierung, Medium
  • Inhaltlicher Fokus: Was wird genau gesagt?

5. Medienspiegel strukturieren

Die Inhalte können nach Medienart (Print, Online, TV), nach Datum oder nach Themenclustern gegliedert werden. Empfehlenswert ist ein klarer Aufbau mit Inhaltsverzeichnis, ggf. einer Kurz-Analyse und dann den einzelnen Beiträgen.

6. Gestaltung & Format

Ein Medienspiegel kann als PDF, PowerPoint, Word oder in einem Online-Tool präsentiert werden. Wichtig ist eine klare und ansprechende Darstellung – ggf. mit Farbcodes für Tonalitäten, Logos der Medien und klickbaren Links.

5. Rechtliche Hinweise beachten

Beim Erstellen eines Med Spiegels gilt das Urheberrecht. Vollständige Artikel dürfen oft nur dann weitergegeben werden, wenn eine entsprechende Lizenz vorliegt (z. B. über die VG Wort oder PMG Presse-Monitor). Alternativ kann man mit kurzen Ausschnitten, Zusammenfassungen oder Verlinkungen arbeiten.

6. Tipps für die Praxis

  • Ergänze eine kurze Auswertung am Anfang (z. B. Anzahl Artikel, Tonalitätsverteilung, Top-Medien)
  • Nutze Diagramme oder Heatmaps, um Entwicklungen visuell darzustellen
  • Archiviere deine Medienspiegel systematisch nach Datum und Kampagne
  • Beziehe Social Media Mentions mit ein – das erweitert das Bild erheblich
  • Setze ggf. auf automatisierte Tools, wenn du regelmäßig Spiegel erstellst

7. Fazit: Der Medienspiegel als strategisches Instrument

Ein Medienspiegel ist mehr als eine Sammlung von Presseberichten – er ist ein strategisches Analysewerkzeug. Unternehmen, Organisationen oder PR-Agenturen erhalten damit einen echten Einblick in die öffentliche Wahrnehmung. Ob zur Erfolgsmessung, zur Reputationskontrolle oder als Grundlage für kommende Kommunikationsmaßnahmen: Wer Medienarbeit ernst nimmt, kommt an einem gut erstellten Medienspiegel nicht vorbei.

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Influencer Marketing – Was es ist und wie man es erfolgreich einsetzt

22.09.2025 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Influencer Marketing gehört heute zu den effektivsten Werkzeugen im digitalen Marketing. Unternehmen nutzen die Reichweite und Glaubwürdigkeit von Social-Media-Persönlichkeiten, um gezielt mit relevanten Zielgruppen in Kontakt zu treten – authentisch, emotional und oft wirksamer als klassische Werbung. Doch wie funktioniert Influencer Marketing genau? Welche Strategien führen zum Erfolg – und welche Fehler sollte man vermeiden? In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige rund um das Thema.

1. Was ist Influencer Marketing?

Influencer Marketing ist eine Marketingstrategie, bei der Marken mit Social-Media-Influencer:innen zusammenarbeiten, um Produkte, Dienstleistungen oder Botschaften zu bewerben. Im Gegensatz zur klassischen Werbung werden Inhalte direkt in den Alltag der Influencer integriert – zum Beispiel über Stories, Reels, Videos oder Blogposts.

Das Besondere daran: Die Empfehlungen wirken glaubwürdig, da sie von Menschen kommen, denen die Community vertraut – und nicht von der Marke selbst.

2. Warum Influencer Marketing funktioniert

Die Wirkung von Influencer Marketing beruht auf dem Prinzip des „Social Proof“: Menschen orientieren sich am Verhalten und an den Empfehlungen anderer – besonders, wenn sie diese als authentisch oder inspirierend wahrnehmen. Influencer:innen fungieren als digitale Vorbilder, Produkttester:innen und Trendsetter – oft mit einer treuen Community im Rücken.

Gerade bei der Generation Z und den Millennials sind Influencer:innen mittlerweile wichtiger für die Markenwahrnehmung als klassische Werbung oder TV-Spots.

3. Arten von Influencer:innen

Influencer:innen lassen sich nach Reichweite in verschiedene Gruppen einteilen:

  • Nano-Influencer (bis 5.000 Follower): Sehr persönliche Bindung zur Community, hohe Interaktionsrate.
  • Mikro-Influencer (5.000–50.000): Gutes Verhältnis zwischen Reichweite und Engagement – ideal für gezielte Kampagnen.
  • Makro-Influencer (50.000–500.000): Hohe Sichtbarkeit, gut für Bekanntheit und Reichweite.
  • Top-Influencer / Celebrities (500.000+): Enorme Reichweite, aber teuer und nicht immer authentisch.

Die Auswahl hängt von den Zielen der Kampagne ab: Kleine Influencer:innen bieten oft mehr Nähe und Glaubwürdigkeit, größere erreichen dafür eine breitere Masse.

4. Beliebte Plattformen für Influencer Marketing

Influencer Marketing ist nicht auf ein Netzwerk beschränkt. Beliebte Plattformen sind:

  • Instagram: Perfekt für Lifestyle, Mode, Beauty, Reisen und Food.
  • TikTok: Kreativ, schnelllebig, ideal für junge Zielgruppen und viralen Content.
  • YouTube: Eignet sich für Tutorials, Reviews und längere Storytelling-Formate.
  • LinkedIn: Besonders für B2B, Employer Branding und Fachinhalte relevant.
  • Blogs: Noch immer wichtig für SEO und ausführliche Produkttests.

5. So planst du eine erfolgreiche Influencer-Kampagne

Folgende Schritte helfen bei der Umsetzung einer erfolgreichen Kampagne:

  1. Ziele definieren: Bekanntheit steigern, Verkäufe fördern, Downloads generieren, Inhalte erstellen usw.
  2. Zielgruppe analysieren: Wer soll angesprochen werden? Wo ist diese Zielgruppe aktiv?
  3. Passende Influencer:innen auswählen: Nicht nur Reichweite zählt – auch Werte, Stil und Engagement sind wichtig.
  4. Kooperationsform festlegen: Sponsored Post, Produktplatzierung, Affiliate-Link, Takeover, Gewinnspiel etc.
  5. Erfolg messen: KPIs wie Reichweite, Interaktion, Conversions oder Website-Traffic verwenden.

6. Vergütungsmodelle im Influencer Marketing

Typische Vergütungsmodelle sind:

  • Fixpreis: Festgelegte Vergütung pro Beitrag oder Kampagne.
  • Produkt-Sampling: Der Influencer erhält das Produkt kostenlos als Gegenleistung für Content (v. a. bei Mikro- und Nano-Influencern).
  • Affiliate-Provision: Der Influencer verdient an Verkäufen über einen persönlichen Link oder Rabattcode mit.
  • Performance-Bonus: Zusätzliche Vergütung bei besonders erfolgreicher Performance.

7. Häufige Fehler vermeiden

  • Nur auf Follower-Zahlen achten: Engagement, Zielgruppenpassung und Authentizität sind oft wichtiger.
  • Zu viele Vorgaben machen: Influencer:innen wissen, was ihre Community mag – Kreativität ist ein Erfolgsfaktor.
  • Unklare Briefings: Erwartungen, Deadlines und Kennzeichnungspflichten sollten klar formuliert sein.
  • Einmalige Kooperationen: Langfristige Partnerschaften wirken glaubwürdiger und nachhaltiger.
  • Rechtliche Vorgaben ignorieren: Jede bezahlte Kooperation muss deutlich gekennzeichnet sein (z. B. #Anzeige oder "bezahlte Partnerschaft").

8. Erfolg messen: Diese KPIs sind relevant

Folgende Kennzahlen helfen bei der Erfolgsmessung:

  • Reichweite und Impressionen
  • Engagement-Rate (Likes, Kommentare, Shares)
  • Klickrate (CTR) auf Links
  • Conversion-Rate (z. B. Verkäufe, Anmeldungen, Downloads)
  • Qualität und Wiederverwendbarkeit des Contents
  • Stimmung in Kommentaren und Markenerwähnungen

Professionelle Tools wie HypeAuditor, CreatorIQ oder Upfluence unterstützen bei der Analyse und Auswertung.

9. Fazit: Vertrauen ist die Währung im Influencer Marketing

Influencer Marketing bietet großes Potenzial – wenn es strategisch und authentisch umgesetzt wird. Es geht nicht darum, Menschen zu bezahlen, damit sie etwas sagen. Es geht darum, die richtigen Stimmen zu finden, die zur Marke passen – und gemeinsam echte Geschichten zu erzählen.

In einer Zeit, in der Nutzer klassische Werbung oft ausblenden, kann Influencer Content echte Aufmerksamkeit erzeugen – vorausgesetzt, er ist glaubwürdig, relevant und kreativ.

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Wie Sie 2025 erfolgreich eine Pressemitteilung versenden

19.09.2025 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Pressemitteilungen bleiben auch 2025 ein wichtiges Werkzeug, um Unternehmensnachrichten, Produktneuheiten oder Events publik zu machen. Doch die Anforderungen haben sich verändert: digitale Medien, Social Media und schnelllebige Nachrichtenströme erfordern neue Herangehensweisen. Wie gelingt es Unternehmen, ihre Botschaften erfolgreich zu verbreiten?

1. Zielgruppenanalyse und Relevanz
Bevor eine Pressemitteilung verschickt wird, muss klar sein, welche Zielgruppe erreicht werden soll. Branchenspezifische Medien, Fachportale und Influencer sind heute entscheidend, um die richtige Aufmerksamkeit zu erzeugen. Nur wer relevante Inhalte bietet, wird von Journalisten und Lesern wahrgenommen.

2. Storytelling statt reiner Information
Kurze, sachliche Mitteilungen reichen 2025 nicht mehr aus. Pressemitteilungen müssen Geschichten erzählen, Emotionen wecken und den Nutzen für die Zielgruppe klar machen. Ein spannender Aufhänger, aussagekräftige Zitate und konkrete Beispiele erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Mitteilung aufgegriffen wird.

3. Integration digitaler Kanäle
Moderne Pressemitteilungen sollten multimedial sein: Bilder, Videos, Infografiken oder Links zu Landingpages ergänzen den Text. Zudem werden sie über Social Media, Presseverteiler und Online-Portale verbreitet. Die digitale Integration sorgt für höhere Reichweite und bessere Auffindbarkeit.

4. Personalisierung und direkte Ansprache
Individuelle Ansprache von Journalisten und Redaktionen ist entscheidend. Automatisierte Massenmails führen selten zu Erfolg. Relevante Kontakte sollten direkt und persönlich angesprochen werden, damit die Pressemitteilung die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient.

5. Timing und Monitoring
Der Zeitpunkt des Versands spielt eine wichtige Rolle: Wochentag, Tageszeit und aktuelle Themen im Markt beeinflussen die Resonanz. Nach dem Versand sollten Unternehmen die Veröffentlichung verfolgen, Medienreaktionen analysieren und bei Bedarf nachfassen.

Fazit:
Pressemitteilungen 2025 erfordern eine strategische Herangehensweise: Zielgruppenanalyse, Storytelling, digitale Integration, Personalisierung und Monitoring sind die Schlüssel zum Erfolg. Wer diese Punkte beachtet, steigert die Sichtbarkeit seiner Botschaften, gewinnt Reichweite und sorgt dafür, dass seine Nachrichten in der richtigen Zielgruppe ankommen.

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