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Presseberichterstattung ohne PR-Agentur – So kommen Sie in die Medien

17.09.2025 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Für viele Start-ups, kleine Unternehmen und Selbstständige ist die Beauftragung einer PR-Agentur teuer und nicht immer notwendig. Die gute Nachricht: Auch ohne externe Unterstützung ist es möglich, relevante Medienberichterstattung zu erzielen. Mit der richtigen Vorgehensweise können Unternehmen selbst erfolgreich Themen platzieren, Kontakte zu Journalist:innen aufbauen und so ihre Sichtbarkeit steigern.

Schritt 1: Die eigene Story definieren

Journalist:innen interessieren sich nicht für reine Werbebotschaften – sie suchen nach Geschichten mit Nachrichtenwert. Fragen Sie sich: Was macht mein Unternehmen gerade jetzt spannend? Beispiele sind neue Produkte, innovative Dienstleistungen, besondere Datenanalysen oder die Relevanz des Unternehmens im Zusammenhang mit aktuellen Trends. Eine klare und relevante Story ist die Basis jeder erfolgreichen Medienarbeit.

Schritt 2: Einen gezielten Presseverteiler aufbauen

Anstatt unpersönliche Massenmails zu verschicken, sollten Sie gezielt recherchieren, welche Journalist:innen über Ihre Branche berichten. Lesen Sie deren Artikel, folgen Sie ihnen in sozialen Netzwerken und machen Sie sich mit ihren Interessen vertraut. Ein sorgfältig erstellter Presseverteiler erhöht die Chancen erheblich, dass Ihr Thema aufgegriffen wird.

Schritt 3: Starke Pressemitteilungen oder Pitches verfassen

Eine Pressemitteilung sollte prägnant, faktenbasiert und leserorientiert sein – nicht werblich. Oft ist ein individuell verfasstes Pitch-Mail sogar noch effektiver. Halten Sie es kurz, erklären Sie, warum das Thema relevant ist, und machen Sie es den Journalist:innen einfach, Sie zu kontaktieren.

Schritt 4: Kostenlose Tools nutzen

Für den Einstieg benötigen Sie keine teure PR-Software. Kostenlose Werkzeuge können sehr hilfreich sein:

  • Google Alerts: Beobachten Sie Branchennachrichten und bleiben Sie über Journalist:innen informiert.
  • HARO (Help A Reporter Out): Reagieren Sie auf Anfragen von Journalist:innen nach Expertenkommentaren.
  • Social Media: Plattformen wie LinkedIn oder X (Twitter) bieten direkte Kontaktmöglichkeiten.

Schritt 5: Langfristige Beziehungen aufbauen

Pressearbeit ist keine einmalige Aktion. Wer regelmäßig relevante Informationen liefert, schnell auf Anfragen reagiert und exklusive Inhalte anbietet, baut Vertrauen auf. So entstehen nachhaltige Beziehungen zu Medien, die auch zukünftige Berichterstattung wahrscheinlicher machen.

Schritt 6: Erfolge sichtbar machen

Wenn Sie in den Medien erscheinen, sollten Sie diese Erfolge aktiv nutzen: Veröffentlichen Sie die Artikel auf Ihrer Website, teilen Sie sie im Newsletter und in sozialen Netzwerken. So steigern Sie nicht nur die Reichweite, sondern auch Ihre Glaubwürdigkeit gegenüber Kund:innen, Investor:innen und Geschäftspartner:innen.

Fazit

Presseberichterstattung ohne PR-Agentur ist machbar – mit Strategie, Kreativität und Konsequenz. Wer relevante Geschichten erzählt, die richtigen Journalist:innen anspricht und langfristige Beziehungen pflegt, kann auch mit kleinem Budget große Sichtbarkeit erzielen. Authentizität und Kontinuität sind dabei die Schlüssel zum Erfolg.

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Der Presseverteiler als wichtigstes Werkzeug der PR

10.09.2025 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Ein Presseverteiler ist eines der zentralen Werkzeuge in der modernen Öffentlichkeitsarbeit. Er bildet die Grundlage für eine gezielte und effiziente Ansprache von Journalist:innen, Redaktionen und Medienkanälen. Ohne einen professionell gepflegten Verteiler laufen selbst die besten Pressemitteilungen Gefahr, ihre Zielgruppe nicht zu erreichen.

Was ist ein Presseverteiler?

Ein Presseverteiler ist eine strukturierte Sammlung von Kontakten zu Medienschaffenden. Er enthält Informationen wie Namen, Funktionen, Medienzugehörigkeit, Kontaktdaten und thematische Schwerpunkte. Mit seiner Hilfe können PR-Verantwortliche sicherstellen, dass ihre Inhalte an die passenden Ansprechpartner:innen gelangen.

Warum ist der Presseverteiler so wichtig?

Die Medienlandschaft ist vielfältig und dynamisch. Ein aktueller und sorgfältig gepflegter Verteiler bietet zahlreiche Vorteile:

  • Zielgerichtete Ansprache: Inhalte erreichen nur jene Journalist:innen, für die sie relevant sind.
  • Effizienz: Zeitersparnis durch strukturierte und organisierte Kontaktpflege.
  • Höhere Erfolgsquote: Je relevanter die Ansprache, desto wahrscheinlicher eine Veröffentlichung.
  • Beziehungsmanagement: Regelmäßige Kontakte stärken die Bindung zu Medienschaffenden.

Aufbau und Pflege eines Presseverteilers

Ein professioneller Presseverteiler entsteht nicht von heute auf morgen, sondern erfordert kontinuierliche Arbeit. Wichtige Schritte dabei sind:

  • Recherche relevanter Medien und Ansprechpersonen.
  • Regelmäßige Aktualisierung von Kontaktdaten.
  • Kategorisierung nach Themenbereichen, Ressorts oder Regionen.
  • Dokumentation der bisherigen Zusammenarbeit (z. B. Reaktionen auf Mitteilungen).

Digitale Tools und PR-Software

Heute setzen viele Unternehmen auf PR-Software, die das Management von Presseverteilern erleichtert. Diese Tools ermöglichen nicht nur die Verwaltung von Kontakten, sondern bieten oft auch Funktionen für den Versand, das Tracking von Öffnungsraten oder das Monitoring von Medienreaktionen.

Best Practices für den Einsatz

  • Qualität statt Quantität: Ein kleiner, aber relevanter Verteiler ist wertvoller als ein großer, ungezielter.
  • Personalisierung: Individuell angepasste Anschreiben steigern die Erfolgschancen erheblich.
  • Regelmäßige Pflege: Veraltete Kontakte mindern die Effektivität des gesamten Verteilers.
  • Datenschutz beachten: Kontakte dürfen nur unter Einhaltung der geltenden DSGVO-Richtlinien genutzt werden.

Fazit

Der Presseverteiler ist das Rückgrat erfolgreicher Pressearbeit. Er ermöglicht es Unternehmen und Organisationen, ihre Botschaften gezielt und effizient in die Medien zu bringen. Wer seinen Verteiler strategisch aufbaut, kontinuierlich pflegt und für individuelle Ansprache nutzt, hat beste Chancen auf eine nachhaltige Medienpräsenz.

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PR-Software 2025: Preise & Kosten im Überblick

23.07.2025 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Kommunikationsbranche gewinnt PR-Software eine immer wichtigere Rolle. Sie unterstützt Unternehmen und Agenturen bei der Medienarbeit, dem Monitoring, der Kontaktpflege und der Erfolgsmessung. Doch wie sieht die Kostenstruktur im Jahr 2025 aus und welche Preismodelle gibt es?

Kostenfaktoren bei PR-Software

Die Preise für PR-Software können je nach Anbieter und Funktionsumfang stark variieren. Wichtige Kostenfaktoren sind:

  • Funktionsumfang: Basisversionen mit Kontaktverwaltung sind günstiger, während Komplettlösungen mit Monitoring, Reporting und KI-gestützten Analysen deutlich teurer sind.
  • Nutzeranzahl: Viele Anbieter kalkulieren nach Anzahl der Benutzer:innen oder nach Anzahl der gleichzeitig aktiven Zugänge.
  • Datenvolumen: Bei Monitoring-Tools spielen die Menge der beobachteten Quellen und die Anzahl der Suchanfragen eine Rolle.
  • Support & Service: Premium-Support, Schulungen und individuelle Beratung können zusätzliche Kosten verursachen.

Typische Preismodelle 2025

Im Jahr 2025 haben sich unterschiedliche Preismodelle etabliert:

  • Abonnement-Modelle: Monatliche oder jährliche Gebühren, oft mit gestaffelten Paketen (Basic, Pro, Enterprise).
  • Pay-per-Use: Kosten richten sich nach tatsächlicher Nutzung, z. B. nach Anzahl von Presseaussendungen oder Monitoring-Abfragen.
  • Lizenzmodelle: Seltener geworden, aber vor allem bei großen Unternehmen mit Inhouse-Lösungen noch üblich.
  • Freemium-Angebote: Kostenlose Basisversionen mit eingeschränkten Funktionen, erweiterbar durch kostenpflichtige Upgrades.

Preisrahmen

Die Kosten für PR-Software liegen 2025 je nach Anbieter und Anforderungen in folgenden Bereichen:

  • Kleinunternehmen & Start-ups: ab ca. 50–150 € pro Monat für Basislösungen.
  • Mittelstand: zwischen 200–800 € pro Monat für professionelle All-in-One-Lösungen.
  • Große Unternehmen & Agenturen: ab 1.000 € pro Monat, je nach Nutzeranzahl, Datenvolumen und individuellen Anforderungen.

Worauf Unternehmen achten sollten

Bei der Auswahl einer PR-Software sind nicht nur die Kosten entscheidend. Unternehmen sollten prüfen:

  • Welche Funktionen werden wirklich benötigt?
  • Wie flexibel ist das Preismodell (z. B. Skalierbarkeit bei Wachstum)?
  • Wie gut sind Support und Benutzerfreundlichkeit?
  • Erfüllt die Software aktuelle Datenschutz- und Sicherheitsstandards?

Fazit

PR-Software ist 2025 ein unverzichtbares Werkzeug für professionelle Kommunikation. Die Kosten variieren stark, abhängig von Funktionsumfang, Nutzeranzahl und Servicelevel. Unternehmen sollten Preise nicht isoliert betrachten, sondern den Mehrwert in Relation zu ihren Kommunikationszielen bewerten. Eine sorgfältige Auswahl sorgt dafür, dass sich die Investition in Effizienz, Reichweite und Reputation langfristig auszahlt.

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Medien- & PR-Datenbank 2024 - Der neue Standard für erfolgreiche Pressearbeit

29.12.2023 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Unser neues Produkt, die Medien- & PR-Datenbank 2024, ist der neue Standard für erfolgreiche Pressearbeit. Unsere Datenbank enthält alle Informationen, die benötigt werden, um eine erfolgreiche Pressearbeit und PR-Strategie zu erstellen und zu verwalten. Mit unserer Datenbank können Unternehmen und Organisationen leicht eine Vielzahl von Medienressourcen überwachen, verwalten und verwalten.

Mit unserer Datenbank können Unternehmen und Organisationen leicht verfolgen, welche Medien ihre Inhalte veröffentlichen. So können sie leicht herausfinden, in welchen Medien ihre Inhalte zu finden sind, wie gut sie ankommen und wie sie am besten genutzt werden können. Unsere Datenbank bietet auch eine tiefe Analyse der Medienlandschaft, einschließlich der Studie von Trends und Wettbewerbern. Dies ermöglicht es Unternehmen und Organisationen, ihre Medienstrategie zu optimieren.

Darüber hinaus enthält unsere Datenbank eine umfangreiche Liste von Kontakten, einschließlich Redaktionen und Sie können diese Kontakte nutzen, um sich selbst und ihre Inhalte zu bewerben. Unsere Datenbank bietet auch eine Vielzahl von Tools und Ressourcen, die Unternehmen und Organisationen bei der Erstellung und Verbreitung ihrer Inhalte unterstützen.

Unsere Datenbank ist ein mächtiges Tool, das Unternehmen und Organisationen bei der Erstellung und Verwaltung ihrer Presse- und PR-Strategien unterstützen kann. Unsere Datenbank ermöglicht es Unternehmen und Organisationen, die richtigen Medien zu identifizieren, zu verfolgen und zu nutzen, um ihre Inhalte zu verbreiten und ihre Ziele zu erreichen. Mit unserer Datenbank können Unternehmen und Organisationen schneller und effizienter arbeiten und ihre Inhalte an die richtigen Zielgruppen bringen.

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Journalist:innen finden und richtig ansprechen

21.12.2023 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS
Wie finde ich die Kontaktdaten von Redakteur:innen und Journalisten:innen ohne jährlich Tausende Euros für PR-Software oder Journalistendatenbank auszugeben? Um Journalisten zu finden und sie richtig anzusprechen, sollten Sie zunächst recherchieren, welche Journalisten in Ihrem Themenbereich berichten. Sie können dann nachschauen, bei welcher Zeitung oder welchem Nachrichtendienst sie arbeiten, und versuchen, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Es kann hilfreich sein, die Kontaktdaten der Journalisten zu erhalten, indem Sie sich in sozialen Netzwerken wie Twitter oder LinkedIn oder auf Pressemitteilungen beziehen. Bei der Kontaktaufnahme sollten Sie klar und präzise sein und die Informationen, die Sie teilen möchten, kurz und knapp halten. Wenn Sie ein persönliches Treffen vorschlagen, sollten Sie eine kurze Einleitung schreiben, in der Sie die Idee vorstellen, für die Sie sich begeistern, und ein erklären, warum Sie glauben, dass es eine sinnvolle Geschichte abgeben könnte. Es ist auch wichtig, eine Kontaktperson zu nennen, die dem Journalisten weitere Einzelheiten und Zitate liefern kann.
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Die Medien- & PR-Datenbank 2026

Medien- und PR-Datenbank 2026

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