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Aktuelles / Blog: #kommunikation

Konzipieren öffentlichkeitswirksamer Aktivitäten – So geht PR in 2025

22.10.2025 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Die Öffentlichkeitsarbeit befindet sich im Jahr 2025 in einer spannenden Transformation. Klassische Pressemitteilungen, Interviews und Medienkooperationen spielen zwar weiterhin eine Rolle, doch neue Kanäle, Technologien und Erwartungen an Transparenz verändern die Spielregeln. Unternehmen müssen ihre PR-Strategien neu denken, um Aufmerksamkeit zu gewinnen – und sie dauerhaft zu halten.

Von Reichweite zu Relevanz

Lange galt: Wer sichtbar ist, gewinnt. Heute reicht es nicht mehr aus, Botschaften breit zu streuen. PR in 2025 muss relevanter, glaubwürdiger und zielgruppenorientierter sein als je zuvor. Ob Klimaschutz, Diversität oder Künstliche Intelligenz – Unternehmen stehen im Fokus gesellschaftlicher Debatten. Öffentlichkeitsarbeit wird damit zur Schnittstelle zwischen Markenkommunikation und gesellschaftlicher Verantwortung.

Neue Kanäle: Social Media ist nur der Anfang

Während Social Media längst Standard ist, verschiebt sich die Aufmerksamkeit weiter: Audio-Formate wie Podcasts, Kurzvideos in vertikaler Form und immersive Technologien wie AR/VR gewinnen an Bedeutung. PR-Teams nutzen heute KI-gestützte Tools, um Themen frühzeitig in Trendradaren zu erkennen und Content zu personalisieren. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Community-Plattformen, in denen Dialog wichtiger ist als Reichweite.

Storytelling bleibt Kern der PR

Im Zeitalter der Informationsflut sind Geschichten das entscheidende Differenzierungsmerkmal. Erfolgreiche PR-Kampagnen 2025 setzen auf Authentizität und narrative Konsistenz über alle Kanäle hinweg. Ob Startup oder globaler Konzern: Die Fähigkeit, komplexe Themen in verständliche, emotionale und glaubwürdige Geschichten zu übersetzen, ist der Schlüssel, um Vertrauen und Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Krisenkommunikation im Echtzeit-Zeitalter

Mit der Geschwindigkeit digitaler Kommunikation wächst auch die Bedeutung einer professionellen Krisen-PR. Shitstorms, Datenlecks oder politische Kontroversen breiten sich in Minuten aus. Unternehmen müssen vorbereitet sein: klare Prozesse, trainierte Sprecher:innen und eine transparente Kommunikationsstrategie sind Pflicht. KI-basierte Monitoring-Tools helfen, potenzielle Krisen frühzeitig zu erkennen und schnell zu reagieren.

Die Rolle von KI in der PR

Künstliche Intelligenz verändert nicht nur das Marketing, sondern auch die PR. Automatisierte Text- und Bildgenerierung beschleunigen Prozesse, während KI-gestützte Analyse-Tools wertvolle Einblicke in Zielgruppen geben. Gleichzeitig wächst die Herausforderung, Authentizität zu bewahren: Wo Inhalte in Sekunden entstehen können, müssen Marken besonders sorgfältig auf Glaubwürdigkeit und ethische Standards achten.

Fazit: PR 2025 ist Beziehungsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit ist heute mehr als Medienarbeit. Sie bedeutet Beziehungsaufbau – zu Journalist:innen, Kund:innen, Mitarbeitenden und Communities. Wer 2025 erfolgreich sein will, denkt PR nicht als kurzfristige Maßnahme, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie. Öffentlichkeitswirksame Aktivitäten entstehen dort, wo Marken Haltung zeigen, relevante Geschichten erzählen und echten Dialog ermöglichen.

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Insolvenzwelle bei Agenturen und B2B-Dienstleistern 2025 – Wie schlimm ist es wirklich?

15.10.2025 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Die Schlagzeilen überschlagen sich: Immer mehr Agenturen und B2B-Dienstleister müssen Insolvenz anmelden. Doch wie dramatisch ist die Lage wirklich – und welche Faktoren treiben die Entwicklung?

Das Ausmaß der Krise

Seit Anfang 2025 ist die Zahl der Insolvenzen im Dienstleistungssektor deutlich gestiegen. Besonders betroffen sind Marketing- und Kommunikationsagenturen, IT-Dienstleister sowie Beratungsunternehmen. Laut Branchenverbänden liegt die Zahl deutlich über dem Niveau vor der Pandemie.

„Wir sehen die stärkste Insolvenzwelle seit über zehn Jahren – aber nicht alle Segmente sind gleichermaßen betroffen.“

Ursachen: Ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren

  • Margendruck: Preiskämpfe und Kostendruck durch internationale Konkurrenz.
  • Kundenzurückhaltung: Viele Unternehmen verschieben Projekte oder kürzen Budgets.
  • Digitalisierung & KI: Automatisierung reduziert die Nachfrage nach klassischen Dienstleistungen.
  • Zinsumfeld: Höhere Finanzierungskosten belasten vor allem kleinere Anbieter.

Welche Branchen leiden besonders?

Am stärksten betroffen sind Dienstleister, die stark von Marketing- und Kommunikationsbudgets abhängig sind. Kreativ- und Werbeagenturen sehen sich mit schrumpfenden Etats konfrontiert. IT- und Software-Dienstleister sind zweigeteilt: Während Standardleistungen unter Druck geraten, profitieren Spezialisten für KI, Cybersecurity und Automatisierung.

Folgen für den Markt

Die Insolvenzwelle hat weitreichende Auswirkungen:

  1. Marktkonsolidierung: Große Player übernehmen insolvente kleinere Anbieter.
  2. Fachkräftemobilität: Entlassene Mitarbeiter wechseln schnell zu wachsenden Tech-Unternehmen.
  3. Kundenrisiko: Auftraggeber stehen plötzlich ohne Dienstleister da und müssen schnell umplanen.

Wege aus der Krise

Trotz der Herausforderungen gibt es Chancen, gestärkt aus der Situation hervorzugehen:

  • Fokus auf Spezialisierung und Nischenmärkte.
  • Investition in Automatisierung und KI-gestützte Services.
  • Engere Partnerschaften mit Kunden, um Projekte langfristig abzusichern.
  • Kostenstrukturen verschlanken und Geschäftsmodelle diversifizieren.
Fazit: Nicht alle Dienstleister werden die Krise überstehen – doch diejenigen, die sich rechtzeitig neu ausrichten, können gestärkt daraus hervorgehen.
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Was ist die Customer Journey im B2B-Bereich?

30.09.2025 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Die Customer Journey im B2B-Bereich (Business-to-Business) beschreibt den Weg, den ein Unternehmen durchläuft – von der ersten Wahrnehmung eines Problems oder Bedarfs bis hin zur Kaufentscheidung und darüber hinaus. Im Vergleich zum B2C (Business-to-Consumer) ist dieser Prozess komplexer, länger und involviert mehrere Entscheidungsträger.

Besondere Merkmale der B2B Customer Journey

Die Customer Journey im B2B-Bereich ist typischerweise:

  • Vielschichtig: Es sind mehrere Rollen beteiligt, z. B. Einkäufer, Fachabteilungen, Management, IT oder externe Berater.
  • Rational und faktenbasiert: Entscheidungen beruhen auf Analysen, ROI-Betrachtungen und Risikobewertungen.
  • Beziehungsorientiert: Vertrauen, persönliche Kontakte und Reputation spielen eine große Rolle.
  • Längerfristig: Der Entscheidungsprozess dauert oft Wochen oder Monate – abhängig von Investitionshöhe und Komplexität.

Die typischen Phasen der B2B Customer Journey

1. Bewusstsein (Awareness)

Ein Unternehmen erkennt ein Problem oder eine neue geschäftliche Chance. Erste Informationen werden eingeholt – z. B. über Fachartikel, Webinare, Messen oder Suchmaschinen. Content-Marketing ist hier entscheidend.

2. Überlegung (Consideration)

Der potenzielle Kunde beginnt aktiv, Anbieter und Lösungen zu vergleichen. Whitepaper, Case Studies, Produktvergleiche und erste Gespräche mit dem Vertrieb unterstützen die Entscheidungsfindung.

3. Entscheidung (Decision)

Es kommt zur Auswahl eines konkreten Anbieters. Verschiedene interne Abteilungen (z. B. Einkauf, IT, Recht) sind involviert. Kriterien sind unter anderem Preis, Leistungsumfang, Integrationsfähigkeit und Referenzen.

4. Kauf (Purchase)

Die Kaufentscheidung wird getroffen und der Vertrag abgeschlossen. Nun beginnt die Umsetzung (z. B. Implementierung, Schulung). Hier ist eine enge Betreuung durch Customer Success oder Projektmanagement entscheidend.

5. Nach dem Kauf / Bindung (Post-Purchase / Loyalty)

Nach dem Kauf zählt vor allem die Kundenzufriedenheit. Guter Service, regelmäßige Betreuung und gemeinsame Weiterentwicklung fördern die Kundenbindung und erhöhen die Chance auf Folgeaufträge oder Empfehlungen.

Typische Touchpoints während der B2B Customer Journey

Wichtige Kontaktpunkte zwischen Unternehmen und Kunde sind u. a.:

  • Unternehmenswebsite und Landing Pages
  • Whitepaper, Webinare, Fachartikel
  • Beratungsgespräche und Präsentationen
  • E-Mail-Marketing und CRM-Kommunikation
  • Social Media und Thought Leadership (z. B. LinkedIn)
  • Technischer Support und Kundenservice

Warum ist die Customer Journey im B2B so wichtig?

Wer die Customer Journey kennt und gezielt gestaltet, kann:

  • Engpässe im Kaufprozess identifizieren und beseitigen
  • Marketing- und Vertriebsmaßnahmen besser abstimmen
  • Abschlussquoten erhöhen und Entscheidungsprozesse verkürzen
  • Langfristige Kundenbeziehungen stärken

Fazit

Die Customer Journey im B2B ist kein geradliniger Prozess, sondern ein komplexer Weg mit vielen Beteiligten und Touchpoints. Wer diesen Weg versteht und gezielt begleitet, schafft Vertrauen, bietet Mehrwert und legt den Grundstein für nachhaltigen Geschäftserfolg.

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Die ungeschriebenen Gesetze der PR-Branche

29.09.2025 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Die ungeschriebenen Gesetze der Public Relations (PR) sind keine offiziellen Regeln – doch sie bestimmen maßgeblich, wie erfolgreich man in der Branche agiert. Sie basieren auf Erfahrung, Ethik, Vertrauen und Fingerspitzengefühl. Wer sie missachtet, riskiert nicht nur den Erfolg seiner PR-Maßnahmen, sondern oft auch den Ruf des Unternehmens oder der Marke.

1. Glaubwürdigkeit steht über allem

PR kann viel, aber keine Lügen retten. Wer nicht ehrlich kommuniziert, fliegt früher oder später auf. Glaubwürdigkeit ist die Währung der PR – und lässt sich nicht zurückkaufen, wenn sie verspielt wurde.

2. Kenne deine Zielgruppe besser als dich selbst

Erfolgreiche PR beginnt mit dem tiefen Verständnis der Zielgruppe. Nur wer weiß, wie seine Zielgruppen denken, fühlen und handeln, kann Botschaften entwickeln, die wirklich ankommen.

3. Redaktionen haben das letzte Wort

Auch wenn ein Thema perfekt aufbereitet ist – die Entscheidung, ob es veröffentlicht wird, liegt bei der Redaktion. PR-Fachleute respektieren das und pflegen langfristige, vertrauensvolle Medienbeziehungen.

4. Timing ist alles

Die beste Story nützt nichts, wenn sie zur falschen Zeit kommt. PR braucht ein Gespür für aktuelle Themen, Nachrichtenzyklen und gesellschaftliche Stimmungen.

5. Off the record heißt: Vertraulich – wirklich!

Vertrauen ist das Fundament erfolgreicher Medienarbeit. Wer eine vertrauliche Info preisgibt oder ein „off the record“-Zitat doch verwendet, zerstört Beziehungen dauerhaft.

6. Pressearbeit ist keine Werbung

PR ist nicht gleich Werbung. Werbliche Aussagen haben in Pressemitteilungen oder Interviews nichts verloren. Journalist:innen suchen nach Nachrichtenwert, nicht nach Marketing-Sprech.

7. In der Krise zeigt sich die wahre Klasse

In der Krisenkommunikation zählt: schnell, transparent und ehrlich. Leugnen, beschönigen oder schweigen verschlimmert die Lage fast immer. Wer Verantwortung übernimmt, gewinnt Glaubwürdigkeit.

8. Storytelling schlägt Faktenflut

Zahlen, Daten und Fakten sind wichtig – aber Geschichten berühren. Gute PR verpackt Informationen in menschliche, nachvollziehbare, emotionale Narrative.

9. Langfristigkeit schlägt Lautstärke

PR ist kein einmaliger Knalleffekt, sondern ein langfristiger Beziehungsprozess. Wer dauerhaft sichtbar sein will, braucht Strategie, Kontinuität und Geduld – nicht nur laute Kampagnen.

10. Alles ist Kommunikation

Nicht nur das, was gesagt wird, zählt – auch das, was unausgesprochen bleibt. Kleidung, Auftreten, E-Mails, Social Media, Verhalten in Meetings: Alles kommuniziert. Und alles kann PR sein – oder Anti-PR.

Fazit

Die ungeschriebenen Gesetze der PR-Branche lassen sich nicht in Zahlen oder KPIs fassen – aber sie entscheiden über Vertrauen, Wirkung und nachhaltigen Erfolg. Wer sie kennt und respektiert, legt den Grundstein für glaubwürdige, wirkungsvolle Kommunikation.

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Influencer Relations – Was Unternehmen wissen müssen

23.09.2025 | von Patrick Fischer, M.Sc., Gründer & Data Scientist: FDS

Influencer Marketing ist längst mehr als ein kurzlebiger Trend – es hat sich zu einem festen Bestandteil moderner Kommunikationsstrategien entwickelt. Doch während klassische Werbung zunehmend an Wirkung verliert, setzen immer mehr Unternehmen auf Influencer Relations: den langfristigen und strategischen Aufbau von Beziehungen zu Influencerinnen und Influencern. Was genau bedeutet das, worauf kommt es an – und wie gelingt der Einstieg? Dieser Artikel liefert die Antworten.

1. Was sind Influencer Relations?

Influencer Relations beschreiben den gezielten Aufbau und die Pflege von Beziehungen zwischen Unternehmen und Meinungsführer:innen in sozialen Medien – den sogenannten Influencer:innen. Im Unterschied zum kurzfristigen Kampagnenmarketing steht bei Influencer Relations der langfristige Dialog im Fokus. Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen, gemeinsame Werte zu schaffen und authentische Inhalte zu ermöglichen.

Der Begriff orientiert sich an klassischen Media Relations, bei denen es um den Austausch mit Journalist:innen geht – nur eben mit Fokus auf die digitalen Meinungsmacher:innen von heute.

2. Warum sind Influencer Relations wichtig?

Menschen vertrauen Empfehlungen von Menschen. Studien zeigen, dass Nutzer sozialen Medien und deren Akteur:innen oft mehr Glauben schenken als der klassischen Werbung. Besonders in der jungen Zielgruppe zwischen 16 und 35 Jahren sind Influencer:innen wichtige Impulsgeber für Konsum, Meinung und Lifestyle.

Während kurzfristige Influencer-Kampagnen oft als "Werbung" erkannt werden, ermöglichen echte Beziehungen zwischen Marken und Influencern eine glaubwürdigere und nachhaltigere Kommunikation. Authentizität ist dabei der Schlüssel.

3. Unterschied zu klassischem Influencer Marketing

Beim klassischen Influencer Marketing steht meist die einmalige Zusammenarbeit im Mittelpunkt – etwa für ein Produkt-Launch oder eine saisonale Kampagne. Influencer Relations hingegen setzen auf Kontinuität, Dialog und Partnerschaft.

Beispiel: Während ein Influencer im Marketing nur ein Produkt vorstellt, wird er in den Influencer Relations zum Markenbotschafter, der regelmäßig Inhalte zur Marke produziert, Feedback gibt und sogar in Produktentwicklungen eingebunden sein kann.

4. So gelingt der Einstieg in Influencer Relations

Wer Influencer Relations professionell aufbauen möchte, sollte strategisch vorgehen:

  • Zielgruppe definieren: Wen möchten Sie erreichen? Welche Kanäle und Formate nutzt diese Zielgruppe?
  • Influencer identifizieren: Achten Sie auf Reichweite, aber auch auf Werte, Tonalität, Community-Engagement und Authentizität.
  • Erste Kontaktaufnahme: Persönlich, respektvoll und individuell – keine Massenmails.
  • Langfristige Perspektive anbieten: Partnerschaft statt einmalige Bezahlung. Gegenseitiger Mehrwert ist entscheidend.
  • Transparenz wahren: Kennzeichnungspflicht beachten und klare Erwartungen kommunizieren.

5. Welche Influencer-Typen gibt es?

Nicht jeder Influencer ist gleich – hier eine grobe Einteilung nach Reichweite (wobei Zahlen je nach Branche variieren können):

  • Nano-Influencer (bis 5.000 Follower): Sehr authentisch, starkes Community-Engagement.
  • Mikro-Influencer (5.000–50.000): Gute Balance zwischen Reichweite und Nähe zur Zielgruppe.
  • Makro-Influencer (50.000–500.000): Hohe Reichweite, aber oft weniger persönliche Bindung zur Community.
  • Top-Influencer / Celebrities (ab 500.000): Große Strahlkraft, aber teuer und nicht immer glaubwürdig.

6. Dos and Don’ts im Umgang mit Influencer:innen

  • Do: Ehrliches Interesse an der Person und ihrer Arbeit zeigen.
  • Do: Raum für kreative Freiheit lassen – Influencer kennen ihre Community am besten.
  • Do: Kommunikation auf Augenhöhe führen – keine bloße „Bezahlbeziehung“.
  • Don’t: Reine Reichweite über alles stellen – Engagement und Authentizität sind wichtiger.
  • Don’t: Starre Vorgaben machen, die nicht zum Stil des Influencers passen.
  • Don’t: Einseitige Kommunikation – Influencer sind keine „Werbeflächen“.

7. Messbarkeit: Wie wird Erfolg gemessen?

Auch langfristige Influencer Relations müssen messbar bleiben. Mögliche KPIs sind:

  • Reichweite und Impressionen
  • Engagement-Rate (Likes, Kommentare, Shares)
  • Traffic auf der Website
  • Conversion-Rate (z. B. Käufe, Registrierungen)
  • Qualitatives Feedback (Stimmung, Markenimage)

Gerade bei langfristigen Kooperationen ist es sinnvoll, regelmäßig gemeinsam auf Ziele zu schauen und Anpassungen vorzunehmen.

8. Fazit: Beziehungen statt bloßer Reichweite

Influencer Relations sind mehr als bezahlte Beiträge – sie setzen auf echte Beziehungen, gegenseitiges Vertrauen und gemeinsame Werte. Wer sich darauf einlässt, kann starke Markenbotschafter gewinnen, die ihre Zielgruppe authentisch und langfristig ansprechen.

Gerade in Zeiten von Reizüberflutung und Werbemüdigkeit liegt hier eine große Chance: Menschen folgen Menschen – nicht Marken. Aber Marken können Teil echter Geschichten werden – wenn sie bereit sind, zuzuhören, zu investieren und zu vertrauen.

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